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Wenn heute Menschen von Radio hören reden, dann meinen Sie in der Regel UKW, Ultrakurzwelle (engl. FM) oder sicherlich auch Internetradio, wo viele Radiosender ihre Programme auch live streamen. Daneben gibt es aber immer noch die Kurzwelle (KW oder engl. SW), Mittelwelle (MW) und die Langwelle (LW). 

Viele sind der Meinung das dort scheinbar außer Quietschen, Rauschen und Pfeifen nicht viel zu hören ist.

Das ist ein Irrtum! Sogar ein sehr großer Irrrtum!

Vielleicht gerade mal ein guter Zeitpunkt für mein YouTube-Video "Warum ich Kurzwelle höre":

Ja, und ich bin Star Wars Fan :-) Damit aufgewachsen. Sorry, falls das jemand nicht mag. Aber zurück zum Thema.

Neben vielen Rundfunksendern aus allen Teilen der Erde, findet hier unter anderem der weltweite Amateurfunk, Wetterberichte in verschiedenen Techniken und und und satt! Was viele erstaunen wird, sogar auf deutsch. Eigentlich senden aus allen Teilen der Erde viele Radiosender, manche auch unerlaubt (Piratensender), in den verschiedensten Sprachen ihre Programme. So erhält man unter anderem interessante Sichtweisen aufgrund der örtlichen Nachrichten, lernt einiges über die Landeskulturen oder es gibt Programme, um die jeweilige Landessprache zu lernen. Und und und....

 

Der gesamte Kurzwellen(KW)-Bereich erstreckt sich von 1.700 bis 30.000 kHz

Zum Vergleich: Mittelwelle 531 bis 1.611 kHz oder UKW 87.500 bis 108.000 kHz bzw. 87,5 bis 108 MHz

Die Ausbreitungsbedingungen der Sender hängt von vielen Faktoren ab. So ist es dann auch die Eigenart der Kurzwelle, das man hier keine HiFi-Qualitäten erwarten sollte. Was eine UKW-Frequenz niemals im Normalfall erreichen würde, ist den anderen Frequenzen somit vorbehalten. Kurzwellen werden in der Ionosphäre reflektiert, so das große bis sehr große Reichweiten möglich sind. Daneben prägen auch die Jahreszeiten die Ausbreitungsbedingungen, was zu einem Sommer- und Winterplan der Radioprogramme führt, sowie die Tageszeit. Übrigens hat man kurz nach der Dämmerung die größten Chancen sehr weit entfernte Sender zu empfangen.

Ist man bei einem Radiosender fündig geworden und möchte man diesem seine Aufmerksamkeit widmen, kommt die nächste Überraschung für den "normalen" Radiohörer. Viele Programme werden oft nur für einen Zeitraum von einer Stunde ausgestrahlt. Manchmal auch weniger, um nur Nachrichten in einer anderen Sprache zu übertragen, manchmal auch mehr. Aufgrund der eben beschriebenen Ausbreitungsbedingungen kann es aber auch passieren, das der Sender nach und nach verschwindet oder unverständlich wird. So macht eine Memory- oder Speicherfunktion im Radio für viele Sender wieder sehr viel Sinn ;-)

Wie kann man nun Kurzwelle hören? Wenn sich noch ein altes Radio im Haushalt befindet, bietet dies sicherlich noch die Möglichkeit eine Sendersuche im KW oder SW beschrifteten Bereich auszuführen. Dabei sollte die Antenne des Radios am besten in der Nähe des Fensters sein. Jegliche elektronischen Geräte stören übrigens sehr oft auch den ungestörten Radioempfang. Daher nutzen langjährige Fans häufig Antennen die im Außenbereich angebracht sind.

Wer kein altes Radio mit diesen Optionen besitzt oder gerne tiefer in das Hobby Kurzwellen Radio hören (engl. SWLing für shortwave listening) einsteigen möchte, sollte sich einen Weltempfänger zulegen. Neuere Geräte bieten zudem eine bessere Technik und bringen somit tatsächlich bessere Ergebnisse zustande. Weniger als 50 Euro sollte man aber dabei nicht ausgeben. Ab 50 Euro gibt es bereits sehr gute Empfänger auf dem Markt.

 

Beliebte Geräte sind zum Beispiel von Tecsun, Sangean oder DEGEN. Um nur ein paar ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu nennen.

Sei an dieser Stelle eine Besonderheit erwähnt, welche man kennen sollte. Die Uhrzeit. Da wir von einem weltweiten Radioempfang sprechen, wird in diesem Umfeld auch eine einheitliche Uhrzeit genutzt. Dazu gibt es die sogenannte UTC (Coordinated Universal Time) oder auf deutsch, die koordinierte Weltzeit, welche seit 1972 in der heutigen Form existiert. Alle Sender und Sendepläne richten sich nach dieser auf der Welt einheitlichen Uhrzeit. In Deutschland hat man die korrekte UTC, wenn man von der aktuellen Uhrzeit 1 Stunde abzieht. Im Sommer, durch die Sommerzeit, muss man 2 Stunden subtrahieren. Oder man schaut hier nach der aktuellen UTC-Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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